Chile

Was ist der wahre Preis für Wolle?

Aufgedeckt: Chilenische Schafe für ihre Wolle erstochen und lebendig gehäutet

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Ein Videobericht von PETA USA zeigt zwei riesige Schaffarmen in Chile, auf denen sanftmütige Schafe verstümmelt und – sobald sie nicht mehr von Nutzen waren – getötet und gehäutet wurden, teils bei lebendigem Leib.

 

Nachdem Brooks Brothers von PETA im Vertraulichen auf die Missstände hingewiesen wurde, entschied das Unternehmen, keine Wolle mehr von Zulieferern zu beziehen, die mit diesen Farmen in Verbindung stehen.

Schätzungen zufolge stammt weniger als 1 Prozent der weltweit verkauften Wolle von Schafen, die in Italien gezüchtet und geschoren wurden. So werden z.B. mindestens 30 Prozent der in Chile produzierten Wolle nach Italien geschickt. Dennoch verkaufen J.Crew, Coach und andere Unternehmen auf der ganzen Welt angebliche „italienische Luxuswolle“. Die wahre Herkunft des Materials und die involvierte Tierquälerei der Produktion bleiben im Dunklen.

In diesem Video erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Industrie, die Sie vielleicht unterstützen, wenn Sie „italienische Wolle“ kaufen.

Lämmer werden ihren Müttern entrissen.

Der Augenzeuge konnte dokumentieren, dass Lämmer schon kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt wurden und verzweifelt nach ihnen riefen. Als die Lämmer durch den Zaun kletterten, um zu ihren Müttern zu gelangen, fingen die Arbeiter sie wieder ein und warfen sie in ein abgetrenntes Gatter.

 

 

Ohne Schmerzmittel verstümmelt

Arbeiter schnitten und stanzten den Lämmern Löcher in die Ohren. Um den Schwanz der Tiere zu entfernen, schnitten Arbeiter ihn mit einem stumpfen Messer ab. Teils benötigten sie dafür bis zu fünf Schnitte. Eine andere Methode war das abbinden des Schwanzes: Ein Arbeiter sagte dem Augenzeugen, dass der abgebundene Schwanz der Tiere nach einem Monat abfallen würde. All dies wurde den Lämmern angetan, ohne dass sie irgendwelche schmerzstillenden Mittel erhielten.

 

 

 

Schnitte, Tritte und Schläge

Vor der Schur wurden die Schafe in überfüllte Ställe gepfercht. In der Wollindustrie ist es üblich, die Tiere schnell und grob zu scheren. Viele tragen blutige Schnittwunden davon. Ein Arbeiter goss Öl über die blutige Wunde eines Schafes. Ein anderer sprühte Insektengift auf die Wunden. Außerdem gab es Arbeiter, die die Schafe traten, schubsten, sich auf sie stellten und sie schlugen, um sie aus dem Stall heraus zu drängen. Der Augenzeuge sah zu keinem Zeitpunkt, dass die Tiere medizinisch versorgen wurden – auch nicht, wenn sie offene Wunden hatten.

 

Zur Schlachtung bestimmt

Wenn Tiere nicht mehr genug Wolle produzierten, dann wurden sie mit Farbe markiert. So wussten die Arbeiter, welche Schafe zur Schlachtung kommen sollten. Einige ungewollte Lämmer wurden von den Arbeitern mit zusammengebundenen Beinen auf die Ladefläche eines LKW gebracht, der sie zum Schlachter fuhr. Die Lämmer zappelten wild und stießen mit dem Kopf immer wieder gegen die Ladefläche, als sie versuchten, aus ihrer Situation zu entkommen.

 

 

 

Getötet und bei lebendigem Leib gehäutet

Arbeiter schnitten Schafen bei vollem Bewusstsein in den Hals. Die Schafe traten verzweifelt um sich und versuchten, sich zu befreien, während sie ausbluteten. Ein Arbeiter holte sein Handy aus der Tasche während ein Schaf – das er mit seinem Knie zu Boden drückte – um sein Leben kämpfte.

Ein sterbendes Schaf bekam von PETA den Namen Ariel. Es wurde zur Häutung in einen Raum gebracht, trat jedoch noch zwei Minuten lang um sich. Videoaufnahmen zeigen außerdem ganz deutlich ein Schaf, das bei lebendigem Leib gehäutet wurde.

 


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